...ich ja, denn ich bin ein Kind der Sixties. Sunkist, das Saftgetränk in der schnittigen Pyramidenform, lange bevor es PET- und Sigg Flaschen und all den modernen Lifestyle- Schnickschnack gab. Bei uns im Dorf konnte man dies Getränk jedenfalls beim Gemüsehändler bekommen- aber nur zu ganz besonderen Gelegenheiten als Belohnung! Ihr könnt euch sicher denken, dass ich bei diesem Taschenschnitt (s. Nicole Mallalieu: Pyramid Purse) sofort angesprungen bin. Selbst das Fachenglisch konnte mich nicht schrecken, hat aber beim Prototyp zu zwei Mal mehr auftrennen geführt als sonst üblich.
Nun denn, sechs Täschchen später hat sich der Sunkistrausch etwas gelegt, ich kann den Schnitt sogar auswendig und Reißverschlüsse schrecken mich überhaupt nicht mehr (vielleicht hätte ich schon früher zum Spezialfüßchen greifen sollen??? *g* )- nur das Innenfutter sieht nicht ganz so piccobello aus wie sonst bei größeren Taschen. Trotzdem, sehr niedlich.
Mein Enthusiasmus wurde nur etwas gedämpft, als der Herzbub fragte, was man da denn eigentlich reintut. Mhmm....Tja, gar nicht leicht zu sagen, denn tatsächlich messen die Täschchen lediglich 12x12x12cm. Ich habe erst einmal spontan "Kleingeld und Schlüssel" geantwortet, aber auch für Seifenstückchen wäre dies eine edle Verpackung, wenn sie denn nur nicht so groß sind. Ich denke, zu Weihnachten werde ich noch ein paar nähen, denn zum Wichteln sind die Pyramidentaschen ja bestimmt super...Die Preisfrage ist nur, ob fünf oder sieben selbstgebackene Plätzchen Raum in der stilvollen Umhüllung haben werden.