berni.berninas privater blog

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Freitag, 31. Juli 2009

Wer von euch kennt denn noch Sunkist???


...ich ja, denn ich bin ein Kind der Sixties. Sunkist, das Saftgetränk in der schnittigen Pyramidenform, lange bevor es PET- und Sigg Flaschen und all den modernen Lifestyle- Schnickschnack gab. Bei uns im Dorf konnte man dies Getränk jedenfalls beim Gemüsehändler bekommen- aber nur zu ganz besonderen Gelegenheiten als Belohnung! Ihr könnt euch sicher denken, dass ich bei diesem Taschenschnitt (s. Nicole Mallalieu: Pyramid Purse) sofort angesprungen bin. Selbst das Fachenglisch konnte mich nicht schrecken, hat aber beim Prototyp zu zwei Mal mehr auftrennen geführt als sonst üblich.
Nun denn, sechs Täschchen später hat sich der Sunkistrausch etwas gelegt, ich kann den Schnitt sogar auswendig und Reißverschlüsse schrecken mich überhaupt nicht mehr (vielleicht hätte ich schon früher zum Spezialfüßchen greifen sollen??? *g* )- nur das Innenfutter sieht nicht ganz so piccobello aus wie sonst bei größeren Taschen. Trotzdem, sehr niedlich.
Mein Enthusiasmus wurde nur etwas gedämpft, als der Herzbub fragte, was man da denn eigentlich reintut. Mhmm....Tja, gar nicht leicht zu sagen, denn tatsächlich messen die Täschchen lediglich 12x12x12cm. Ich habe erst einmal spontan "Kleingeld und Schlüssel" geantwortet, aber auch für Seifenstückchen wäre dies eine edle Verpackung, wenn sie denn nur nicht so groß sind. Ich denke, zu Weihnachten werde ich noch ein paar nähen, denn zum Wichteln sind die Pyramidentaschen ja bestimmt super...Die Preisfrage ist nur, ob fünf oder sieben selbstgebackene Plätzchen Raum in der stilvollen Umhüllung haben werden.

Dienstag, 28. Juli 2009

Der Taschenbaum trägt wieder


Jetzt habe ich den Ratzfatzschnitt weiter verbessert. Zum einen habe ich die Taschenträger mit Vlieseline verstärkt, zum anderen habe ich- da ich ja jetzt Reißverschlüsse einnähen kann!!!!- eine Innentasche für Kleinigkeiten eingebaut. Mensch, was habe ich lange Nachdenken müssen bis ich den Trick endlich raus hatte. Scheinbar ist mein räumliches Vorstellungsvermögen doch nicht so gut, wie ich es mir immer eingebildet habe. Aber letztendlich hat es ja geklappt und ich kann mich über meine Fortschritte freuen.

SCHLAMPERei


Ich übe weiter- diesmal ein Schlamper mit Reißverschluss, ein toller Schnitt von CREADO doch meine Stifterollen gefallen mir besser. Der Sticker ist eine Tauscherei mit Stonie!

Freitag, 24. Juli 2009

Noch eine Flower- Power- Gretelies...



...und diesmal hat der Stoff sogar für die Träger gereicht, denn nun wusste ich ja die genaue Stoffmenge. Eigentlich wollte ich sie ja vertauschen, aber im Sommer passt die Tasche so gut zu meiner Grittli- Kette....zum Glück habe ich noch 70cm!!!! hihi, ich liebe meinen üppigen Stoffvorrat!

Kleine Sticheleien


Gerade so wie meine Mutter, die auch immer eine Urlaubshandarbeit im Reisegepäck hatte, landete in meinem Koffer Sticktwist, Nadel und rosa Stoffreste. Also kein Häkeln von filigranen Sommertopps an spanischen Stränden wie 1978, sondern abendliche Stickrunden in der Schwarzwälder Dämmerung.
Und genau wie damals zeigte sich auch hier, dass Handarbeiten immer tolle Gesprächsanlässe mit den "Einheimischen" liefern. In meinem Fall bekam ich von unserer handarbeitsbegeisterten Vermieterin den entscheidenden Tipp, doch den Stickfaden zu halbieren. Außerdem borgte sie mir ihren Stickrahmen und schon sah das Ergebnis deutlich ansehnlicher aus, obwohl ich es nach wie vor schwierig finde, regelmäßige Stiche zu produzieren. Aber Übung macht ja bekanntlich die Meisterin! Demnächst mehr.

Reißverschlüsse reißen an meinen Nerven




Na ja, nicht wirklich, denn jetzt sind Ferien und da ist das Nervenkostüm ja gaaanz glatt, man selber ist relaxed und sucht neue Herausforderungen. Meine heißt Reißverschlüsse einnähen und das möchte ich jetzt endlich mal lernen. Deshalb hatte ich mich auf dem letzten Stoffmarkt bereits mit diversen Reißverschlüssen in den schönsten Farben versorgt und jetzt ist die Zeit gekommen. Allmählich geht es immer besser, doch bei den ersten Täschchen musste ich bis zu drei Mal auftrennen. Kein Wunder, denn die Tilda- Taschen haben ein Innenfutter, so dass man "blind" nähen muss, aber allmählich bekomme ich ein Gespür dafür.

Montag, 13. Juli 2009

....und sie funktioniert noch.....


Gerade eben zurück aus dem Urlaub musste direkt die alte Maschinka rausgeholt werden. Tut sie es noch? Ja, vierzehn Tage Ruhe taten der Maschine gut, doch jetzt freut sich die Bernina wieder für mich schnurren zu dürfen, denn ich habe mir für die Ferien diverse Nähprojekte vorgenommen.
Die Gretelies aus Rosalie ist das erste Projekt- morgen soll noch eine "kleine Schwester" hinzukommen. Ich freu mich schon!!!

Darf ich vorstellen? Hier ist nun auch das kleine Gretelieschen. Ist die Minivariante nicht süß ?!